02.11.2026

Gelenkersatz trotz Parkinson - was ist möglich?

Klinikum Altenburger Land lädt am 1. Dezember zu einer Informationsveranstaltung ein

Kann ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk auch Menschen mit Parkinson helfen, wieder beweglicher zu werden? Welche besonderen Risiken sind zu beachten und worauf kommt es bei der Behandlung an? Diesen Fragen widmet sich eine Informationsveranstaltung am Dienstag, 1. Dezember 2026, von 15 bis 17 Uhr im Hörsaal des Klinikums Altenburger Land.

Arthrose kann starke Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit erheblich einschränken. Ist die Erkrankung weit fortgeschritten, kann ein künstlicher Gelenkersatz helfen, Schmerzen zu lindern und Lebensqualität zurückzugewinnen. Für Menschen mit Parkinson ist eine solche Operation jedoch mit besonderen Herausforderungen verbunden. Denn die neurologische Erkrankung beeinflusst nicht nur die Bewegungsabläufe, sondern muss auch bei der Vorbereitung auf den Eingriff, der Narkose und der anschließenden Rehabilitation berücksichtigt werden.

Unter dem Motto "MoveON Parkinson - Gemeinsam zurück in Bewegung" informieren Fachärztinnen und Fachärzte verschiedener Disziplinen darüber, wann ein Gelenkersatz sinnvoll sein kann und wie die Behandlung bei Menschen mit Parkinson gestaltet wird.

Den Auftakt macht die Neurologin Dr. Wiebke Keller, die den Gelenkersatz aus neurologischer Sicht beleuchtet. Anschließend erläutert Prof. Dr. Matthias Aurich, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, die orthopädischen Möglichkeiten und Besonderheiten. Welche Anforderungen Parkinson an eine Narkose stellt, erklärt Dr. Fritz Marcus Löwe, Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Gundula Tautenhahn, Ärztliche Leiterin der Neurologie in der Ambulanten Rehabilitation, zeigt auf, worauf es bei der Rehabilitation nach dem Gelenkersatz ankommt. Die Veranstaltung wird von Chefarzt Dr. Robert Keller moderiert.

Die Informationsveranstaltung richtet sich an Menschen mit Parkinson, ihre Angehörigen sowie alle Interessierten. Neben den Vorträgen besteht Gelegenheit, mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zu stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termin: Dienstag, 1. Dezember 2026, 15 bis 17 Uhr\

Ort: Hörsaal des Klinikums Altenburger Land

Text: Christine Helbig


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