29.08.2022

Zeugnisübergabe - Grund zur Freude

Letzter Jahrgang der Gesundheits- und Krankenpflege verabschiedet

Feierlaune in Kosma

Allen Grund zur Freude hatten die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Krankenpflegeschule am Klinikum Altenburger Land. 12 von ihnen absolvierten erfolgreich die dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, 9 die einjährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe. In der Feststunde am 29. August 2022 im Kulturhof Kosma erhielten sie in feierlichem Rahmen ihre Zeugnisse sowie ihre Berufserlaubnis.

„Wir freuen uns, dass Sie in den zurückliegenden drei Jahren das Rüstzeug für diesen schönen Beruf erwerben konnten.“ sagte die Geschäftsführerin des Klinikums Altenburger Land, Dr. Gundula Werner. Sie bedauere, dass während der Corona-Pandemie über weite Strecken die soziale Komponente des Miteinanders als tragender Pfeiler der Ausbildung fehlte. Gleichzeitig haben die Auszubildenden in dieser Ausnahmesituation jedoch erfahren, was Kollegialität und Solidarität bedeuten. Für die Zukunft wünschte sie allen Mut, Glück und persönliche Zufriedenheit.

Im Anschluss hob Dr. Nikolaus Dorsch, Geschäftsführer der Krankenpflegeschule, hervor, dass dieser Jahrgang etwas Besonderes sei, denn es ist der letzte Ausbildungsjahrgang mit der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger. Seit der Reform 2020 werden nun Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner ausgebildet. Einen herzlichen Dank richtete er an alle, die die anspruchsvolle Ausbildung durchgehalten haben. Für den weiteren beruflichen Werdegang ermutigte er die jungen Erwachsenen, sich stetig weiterzubilden, denn nirgends sei der Fortbildungsbedarf sowohl im medizinischen Bereich als auch in der Digitalisierung so hoch wie im Pflegebereich.

Dass die Aufmerksamkeit für die Pflege auch nach Corona hochgehalten werden muss, betonte Pflegedienstdirektorin Sabine Heymann in ihrer Ansprache. Während ihrer Ausbildung waren die Schülerinnen und Schüler nahezu ständig einer Ausnahmesituation ausgesetzt, die sicher nicht an allen spurlos vorübergegangen ist. „Sie haben uns in dieser Zeit engagiert bei der Patientenversorgung unterstützt“ dankte sie den Auszubildenden. 
Einen weiteren Dank richtete sie an alle an der Ausbildung Beteiligten, wie Praxisanleiterinnen, Mentorinnen und Mentoren sowie Ärztinnen und Ärzte. Schulleiterin Manuela Rosner dankte sie stellvertretend für alle Pädagogen im Besonderen.

Diese nahm den Dank gern entgegen und versicherte, wie glücklich sie über den Abschluss in diesem Jahr sei. „Trotz der besonders schweren Zeiten wurden in der Gesundheits- und Krankenpflege 2.100 Stunden der theoretischen Ausbildung erbracht, 80 Leistungsfeststellungen durchgestanden und zum Schluss alle Prüfungen ohne Abstriche und ohne Konzession an mögliche Coronadefizite abgelegt.“ betonte Manuela Rosner. 
In ihrem Rückblick berichtete sie von ihren Eindrücken der letzten 30 Jahre. Mit dem 1. September 1992  begann nicht nur ihr erster Arbeitstag in Altenburg sondern auch die erste Ausbildungsklasse zur Krankenschwester und zum Krankenpfleger in der Krankenpflegeschule Altenburg.

Start in eine sichere Zukunft
Abschließend erhielten die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse, bevor die Veranstaltung mit einem von Knut Kielmann vorgetragenen Musikstück und einem Imbiss und angeregten Gesprächen ausklang.
10 der Absolventinnen und Absolventen in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie 6 in der Krankenpflegehilfe werden das Team der Pflege im Klinikum zukünftig unterstützen.

44 "Zuckertüten"

Ein Ende bringt auch immer einen Anfang mit sich. Bereits am 1. September werden im Klinikum Altenburger Land 34 neue Auszubildende in der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann und 10 in der einjährigen Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe starten.


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