08.07.2022

2021 wirtschaftlich erfolgreich

Das Klinikum Altenburger Land im dritten Jahr Corona

Altenburg, 08.07.2022 - Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner zieht im dritten Sommer nach Beginn der Pandemie das Resümee: „Corona hat so viel verändert. Selbst wenn es mal vorbei sein sollte, wird es nie wieder, wie es mal war. Wir sind sehr froh, das Jahr 2021 wirtschaftlich erfolgreich abgeschlossen zu haben“ zeigte sie sich zum jüngsten Pressegespräch erleichtert.
Das Klinikum Altenburger Land (KAL) konnte mit einem Plus von 500 T€ das Jahr abschließen, auch alle Tochtergesellschaften weisen ein positives Ergebnis aus.
Im Klinikum Altenburger Land wurden 2021weniger Patienten behandelt, als in 2020. Dies lag zum einen an der Corona-Pandemie, aber auch an Personalengpässen. Unter anderem die Ausgleichszahlungen haben verhindert, dass das KAL in finanzielle Schieflage geriet.
Derzeit werden 10 Corona- Patienten hier behandelt, zwei von ihnen auf der Intensivstation.

Impfpflicht
Die Einführung der Impfflicht für alle Mitarbeitenden war auch für das KAL verbunden mit einem riesigen bürokratischen Aufwand. „Ich halte die Impflicht für völlig falsch und inhaltlich nicht vertretbar“ meint Dr. Werner. Vor dem Hintergrund, dass geimpfte Mitarbeitende Patienten nicht anstecken können, wäre eine Impflicht vertretbar gewesen. Dies sei jedoch nachweislich nicht der Fall. Im KAL sind deutlich mehr als 90 % der Mitarbeitenden geimpft bzw. genesen. Es ist nicht bekannt, dass durch das Gesundheitsamt bisher Bußgelder oder Betretungsverbote ausgesprochen wurden.

Kindergarten „Bärenstark“
Ursprünglich sollte der Kindergarten am KAL einen Anbau erhalten. Dieses Vorhaben ist gestoppt. Einerseits ging in den letzten Jahren der Bedarf an Kindergartenplätzen zurück. Weitere Gründe sind in den rasch steigenden Baupreisen sowie den begrenzten Kapazitäten der Baufirmen zu suchen.

Notaufnahme
Am 13. Januar 2020 wurde der vollständige Antrag auf Fördermittel beim Sozialministerium gestellt. Bisher konnte mit dem Bau der verbreiterten Zufahrt begonnen werden, die jetzt fast fertig ist. Die weiteren Fördermittel stehen weiter aus. Der Betrieb der Notaufnahme ist davon jedoch nicht behindert.

Investitionen
2,3 Mio.€ wurden 2021 im KAL investiert. Hauptsächlich zu Buche schlug dabei die Einführung der elektronischen Patientenakte. Die Einbindung aller Bereiche und Stationen sowie die Einbindung der Medizintechnik war höchstwahrscheinliche die umfangreichste Aufgabe bisher, die 2021 soweit abgeschlossen wurde. Weitere Anbindungen sind bereits in Arbeit.

Datensicherheit
Wie alle anderen Unternehmen auch ist auch in Krankenhäusern die Datensicherheit durch kriminelle Angriffe gefährdet. Mitarbeitende in der IT-Abteilung beobachten diesen Bereich sehr aufmerksam. Ohne ständige Investitionen in Hard- und Software wäre die Datensicherheit nicht mehr gegeben. 
Da IT-Experten zu den gefragtesten Fachleuten am Arbeitsmarkt gehören, bildet das KAL selbst in diesem Bereich aus.

Planung
Die Notaufnahme ist momentan das größte geplante Projekt. Wenn es damit losgeht, werden viele Kapazitäten im KAL gebunden sein. 
Eine Umgestaltung im Kreissaal ist außerdem in Vorbereitung, um es werdenden Eltern rund um die Geburt noch etwas schöner zu machen. Die Planungen dazu laufen derzeit. 
Momentan sieht sich das KAL mit Entwicklungen konfrontiert, die nicht absehbar sind. Die steigende Inflation zwingt zu großer Vorsicht beim Ausblick auf das laufende Jahr.

Text: Christine Helbig
 


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