01.04.2019 10:04

Dr. Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Fraktion „DIE LINKE“ im Deutschen Bundestag, zu Besuch im Klinikum Altenburger Land

Seine Stippvisite im Altenburger Land nutzte Dr. Dietmar Bartsch heute für einen Besuch des Klinikums Altenburger Land. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Bernhard Blüher, Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner sowie Kaufmännischer Direktor Matthias Stolze luden ihn und seine Parteikollegen  Klaus Hübschmann, Ralf Plötner und Mandy Eißing auf einen Rundgang durch das Klinikum ein. „Wir nehmen mal den Weg, den auch unsere Patienten erleben“ schlug Dr. Gundula Werner vor.

In der Notfallbehandlung stellten Gesundheits- und Krankenpflegerin Silke Schaefer und ihre Kolleginnen die Räumlichkeiten vor und erzählten von ihrem Arbeitsalltag. Zum Besuch schien es gerade etwas ruhig. „Das ändert sich manchmal von jetzt auf gleich“ berichteten sie. Es ist eine Herausforderung – drei Schichten an 365 Tagen im Jahr zu leisten und dabei noch in Familie zu leben mit  Kindern. Sie bewältigen dies jeden Tag aufs Neue, weil sie ein eingespieltes Team sind, in dem sich jeder auf jeden verlassen kann. „und das macht Spaß“ sind sie sich einig.

Leitender Oberarzt Dr. Peter Bergmann, aus der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin, stellte Dr. Bartsch das Altenburger Herzkatheterlabor (HKL) mit den Worten vor: „Wir sind extrem dankbar, dass wir das HKL hier haben und unsere Patienten gut versorgen können.“ Er begründete es damit, dass jetzt vor Ort in Altenburg viele Behandlungen durchgeführt werden, für die Patienten unter akuten Bedingungen früher nach Leipzig gefahren wurden. In den zehn Jahren des HKL gab es eine stetige Weiterentwicklung: „ Wir führen heute hier in Altenburg Behandlungen durch, die früher undenkbar gewesen sind“.

In der Klinik für Radiologie, Interventionsradiologie und Neuroradiologie, erläuterte Chefarzt Dr. Albrecht Bormann die Vorteile des 3-Tesla – MRTs, welcher den Radiologen im Klinikum Altenburger Land zur Untersuchung zur Verfügung steht. Das in Altenburg überdies eine 24-Stunden – Bereitschaft in der Radiologie erbracht wird, ist für deutsche Krankenhäuser keine Selbstverständlichkeit. Mit Dr. Bartsch im Gespräch entwickelte sich eine Diskussion zum Gesundheitswesen in Deutschland, was ambulante und stationäre Medizin trennt.

Der Rundgang endete in der Klinik für Ambulante Rehabilitation. Die Leitende Ärztin der Klinik, Gundula Tautenhahn, stellte das Konzept der Klinik vor, in der zur Zeit regelmäßig 40 orthopädische und 30 neurologische Rehabilitationen stattfinden. Dabei ist die Klinik immer ausgelastet. Das Besondere in der Klinik ist die Arbeitstherapie. Hier werden berufstypische Bewegungen, wie Arbeiten über Kopf, Steine verlegen oder über eine Schräge laufen ganz konkret geübt, um damit eine weitere Berufstätigkeit zu ermöglichen.

Während des Rundgangs und im anschließenden Gespräch zeigte sich Dr. Dietmar Bartsch beeindruckt von der Breite der medizinischen Möglichkeiten in einem Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft. Dr. Blüher hob hervor, dass die erfolgreiche Entwicklung ein Ergebnis der langfristigen Strategie des Klinikums ist. Auch unter schwierigen Bedingungen wurde eine vernünftige Investitionsplanung vorangebracht mit Unterstützung des Kreistages. Die Vielschichtigkeit des Leistungsangebotes, sich in verschiedene Richtungen zu entwickeln, war eine kluge Entscheidung, ist sich Dr. Blüher sicher. Das Klinikum ist Beweis dafür, dass sich ein Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft erfolgreich entwickeln kann und für die Region als größter Gesundheitsdienstleister und Arbeitgeber ein Gewinn ist.
Am Ende des Besuchs bekam Dr. Dietmar Bartsch von Dr. Gundula Werner eine Broschüre, den „Leitfaden“, mit auf den Weg. Dazu äußerte Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Bernhard Blüher die Bitte, sich diesen Leitfaden hin und wieder anzuschauen. „Es stehen so viele selbstverständliche Dinge darin. Aber wenn man sie aufgeschrieben liest, setzt man sich doch intensiver damit auseinander“.
Text: Christine Helbig
Fotos: Nina Gilg
Bildunterschrift:
1 – Silke Schaefer (li.) erläutert Dr. Bartsch, wie beim Eintreffen eines Notfalls über den Rettungsdienst vorgegangen wird.
2 – Im Herzkatheterlabor erläutert Ltd. OA Dr. Bergmann, welche Behandlungen hier durchgeführt werden.
3 – In der Klinik für Radiologie spricht Chefarzt Dr. Bormann über die Vorteile des neuen 3 – Tesla – MRT.
4 – Gundula Tautenhahn (re.) stellt das Behandlungskonzept der Ambulanten Rehabilitation vor.

 

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