23.12.2014 10:05

Weihnachten im Klinikum Altenburger Land

Jeder von uns möchte Weihnachten gern in Familie oder mit Freunden verbringen oder wenigstens in Ruhe zu Hause.

Doch manchmal kann dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen, z.B. wenn man so krank ist, dass man auch über diese Feiertage im Krankenhaus bleiben muss. Dann ist man froh, dass sich auch in dieser Zeit Ärzte und Pflegekräfte um die Patienten sorgen.

„Wir versuchen, dass unsere Patienten wenigstens die Feiertage zu Hause verleben können, wenn es medizinisch zu vertreten ist“ so Dr. Lutz Blase, Geschäftsführer des Klinikums, Chirurg und für den medizinischen Bereich zuständig. „Für alle anderen können wir natürlich in dieser Zeit nicht das zu Hause ersetzten, aber wir tun viel, den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.“

Mit den Vorbereitungen beginnen die Mitarbeiter schon in den Adventswochen. Vor dem 1. Advent haben die Techniker zu tun, alle 13 Weihnachtsbäume im Haus und einen vor dem Klinikum aufzustellen und mit Lichterketten zu bestücken. Jede Station wird außerdem ganz individuell von den dortigen Mitarbeitern geschmückt.

Zu einer schönen Tradition ist es geworden, dass die Kinder des Klinikumkindergartens „bärenstark“ vor dem 1. Advent den Weihnachtsbaum im Foyer für Patienten, Besucher und Mitarbeiter gestalten.

Der Chor des Klinikums hatte bereits in der Adventszeit zum Weihnachtskonzert in den Andachtsraum eingeladen und dort Weihnachtslieder, wie man sie von früher her kennt, vorgetragen.

Am 3. Advent war der Altenburger Gospelchor „colors of soul“ in den Stationen des Klinikums unterwegs, um den Patienten etwas Abwechslung und Entspannung zu bringen.

„Wir freuen uns, dass es noch vor dem Weihnachtsfest gelungen ist, das neue Bistro im Foyer des Klinikums zu eröffnen und damit einen neuen Raum für Begegnungen geschaffen zu haben“ so Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner am 19. Dezember anlässlich der Eröffnung von Bistro und Lounge-Bereich. Neben der Cafeteria im MEDICUM wurde im Klinikum eine neue Räumlichkeit geschaffen, in angenehmer Atmosphäre Wartezeiten zu überbrücken oder einfach mal eine Tasse Kaffee zu trinken.

Am Heiligen Abend selbst lädt Pastorin Dr. Christine Hauskeller 11 Uhr in den Andachtsraum zur Einstimmung auf diesen besonderen Tag ein mit Musik, Bildern und Geschichten. Danach wird sie in Begleitung ehrenamtlicher Helferinnen die Patienten auf allen Stationen besuchen.

Zu den Weihnachtsritualen gehört auch unbedingt das Festessen. Küchenchef Peter Sturm wird den normalen Speiseplan außer Kraft setzen und mit seinen Mitarbeiterinnen an den Feiertagen wieder ein Festmenü zaubern. Am Heiligen Abend gibt es den in vielen Familien obligatorischen Kartoffelsalat und Wiener Würstchen zum Abendbrot dazu. Am 1. Feiertag kann man beispielsweise wählen zwischen Gänse- oder Wildschweinbraten, natürlich mit Vorsuppe und Dessert. Ca. 200 Portionen plant der Küchenchef erfahrungsgemäß für den 24. Dezember. „Wenn man in diesen Tagen im Krankenhaus liegen muss, soll man wenigstens ein schönes Essen bekommen.“ ist das Anliegen von ihm und seine Mitarbeiterinnen, die natürlich auch an den Feiertagen ihre Arbeit verrichten. Übrigens ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die Reinigung im Klinikum zuständig sind. Auch für sie sind Feiertage Arbeitstage.

„Damit wir weniger Mitarbeiter über Weihnachten bis zum Jahresende beschäftigen müssen, konzentrieren wir uns auf einige Stationen.“ führt Dr. Werner weiter aus. Eine Verfahrensweise, die sich bereits in vergangenen Jahren bewährt hat.

Für die Kolleginnen und Kollegen auf den Stationen, die am 24. Dezember ihren Dienst tun,  gibt es wie jedes Jahr ein kleines Dankeschön des Klinikums.

 

Christine Helbig

Klinikum
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