17.11.2014 13:10

Aus dem Takt - Herzrhythmusstörungen

Veranstaltung im Klinikum Altenburger Land im Rahmen der bundesweiten Herzwochen

Am Mittwoch, dem 26. November 2014, 14.00 Uhr, findet im Hörsaal des Klinikums Altenburger Land eine Vortragsveranstaltung zum Thema „Aus dem Takt - Herzrhythmusstörungen“ statt.
 
Mit der Veranstaltung beteiligen sich die Ärzte der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Pneumologie an der bundesweiten Informationskampagne der Deutschen Herzstiftung zu diesem Thema.
 
Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. „Mit Herzrhythmusstörungen hat fast jeder irgendwann in seinem Leben zu tun, denn Unregelmäßigkeiten im Herzschlag können völlig normal sein.“ erläutert Dr. Wolfgang Strauß, Chefarzt der Klinik für Kardiologie. In seinem Vortrag wird er erklären, welche Herzrhythmusstörungen es gibt und welche Diagnostik dazu möglich ist. „Nur ein Kardiologe kann nach ausführlicher Untersuchung eines Patienten entscheiden, ob seine Herzrhythmusstörungen harmlos oder lebensbedrohlich sind.“ betont Dr. Strauß.
Dr. Peter Bergmann, Leitender Oberarzt der Klinik, erläutert die Therapiemöglichkeiten bei Herzrhythmusstörungen. Hier sind große Fortschritte zu verzeichnen, besonders in der Therapie des Vorhofflimmerns. Neue Medikamente zur Schlaganfallvorbeugung bei Vorhofflimmern stehen zur Verfügung. Von den Kardiologen lange vernachlässigt spielt auch die Psychokardiologie eine immer wichtigere Rolle, denn Stress und seelische Belastungen können auch Herzrhythmusstörungen auslösen.
 
Die Ärzte stehen nach den Vorträgen für Fragen zur Verfügung.
Neues Informationsmaterial der Deutschen Herzstiftung zum Thema liegt aus.
Das genaue Programm der Veranstaltung ist im Internet unter www.klinikum-altenburgerland.de zu erfahren.
 
Hintergrund
Jährlich werden in Deutschland über 400.000 Patienten wegen Herzrhythmusstörungen in eine Klinik eingeliefert. Allein an der häufigsten Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern leiden in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen. Oft besteht große Unsicherheit darüber, ob Herzrhythmusstörungen harmlos oder lebensbedrohlich sind und wie ihre Beschwerden gelindert oder beseitigt werden können.
 

Christine Helbig

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